Das dritte Weihnachten und Silvester ohne dich
-Weihnachten und Silvester ohne dich-
2023 ein Weihnachten voller Schmerz und alles ist anders alles ist beängstigend und im Wandel. Dennoch war ich gut aufgehoben mit netten Patientinnen in der Reha.
2024 eine Weihnacht zu Hause inmitten meiner Familie und zusätzlichen lieben Menschen.
2025 Weihnachten nochmal anders. Einladung von Philipp in seine neue Wohnung. Wir vier (meine kleine Familie) unter uns mit alter Tradition. Wir haben improvisiert und gespielt, es hat Spaß gemacht.
Die Kerze zu Hause brennt nun seit 2.5 Jahren und erinnert jeden Tag an dich.
Der erste und zweite Weihnachtstag waren dann schon komischer. Ich wusste nicht so recht, wie ich sie füllen soll. Keine Familienbesuche mehr…
Nun steht schon Silvester vor der Tür, die Zeit um das Jahr nochmal Revue passieren zu lassen.
Und kurz bevor das Jahr zu Ende geht, beginnt das Herz aufzuräumen.
Erinnerungen ordnen sich neu:
- Manche Menschen rücken näher und andere treten leise zurück.
- Alter Schmerz klopft noch mal an, nicht um zu bleiben, sondern um an Heilung zu erinnern.
- Bei unserer Raunächte-Zeremonie in der Yoga Runde übergaben wir unsere Wünsche für 2026 dem Feuer.
- Ich habe gelernt mit mir achtsam zu sein. Das kommende Jahr wird neue Wege und neue Nähe entstehen lassen.

Wenn ich über Traurigkeit und Trauer nachdenke, ist und bleibt es so. Der Mensch, der mir fehlt ist immer noch tot.
Manches Mal hatte ich große Todessehnsucht. Meine Therapie hilft mir, damit umzugehen.


Mit meinen Jungs unterwegs fühle ich mich überall sicher. Dieses Jahr feierten wir das Gelöbnis von Philipp. Ein toller und auch feierlicher Anlass.
Trauer erhält noch mal großen Einzug als Andrea Anfang März starb. Jetzt kann ich sie und Mutti gleichzeitig besuchen.

Meine erste längere Fahrt, die ich zum Glück in Begleitung organisieren konnte.

Ein Podcast mit einer besonderen Durchführung.


Aber es lässt nicht lange auf sich warten und die Sorge kehrt erneut in die Familie. Peter hat noch sehr invasiver Therapie leider mit Spätfolgen zu kämpfen und eine Grunderkrankung frisst sich im wahrsten Sinne des Wortes ein Loch.
Es wird mir wieder sehr bewusst, wie endlich das Leben ist, darum sind wir seither in sehr engem Kontakt. Ich genieße diese Zeit und zum Glück heilt die Zeit (und auch Vernunft) die Wunde.
Muttertag ist ein besonderer Tag, weil ich dreimal das Glück hatte, wunderbaren Kindern das Leben zu schenken. Und an diesem Tag mag ich auch mal wieder als Frau scheinen.


Ich ich realisiere, dass wieder ein Mensch weniger um Stefan trauert. Mit ihr konnte ich über Stefan reden. Ihre Trauer war auch noch zum spüren nah.






2 Responses
Wunderschön zusammen gefasst und voller Hoffnung. 🍀
Ich hoffe deinen Weg in eine positivere Zeit noch lange weiter begleiten zu dürfen.
du bist eine starke und tolle Frau!!!!!
Danke Britta 🫶🏼
Ich hoffe auch, dass du mir noch lange erhalten bleibst.