Flutopferhilfe Ahrtal

Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir in der Flutregion Aufräumen geholfen und Sachen für die Wasser- und Strominfrastruktur für die Häuser der Einwohner*innen im Rahmen der organisierten Hilfsaktion gekauft.
Noch immer fehlt es in dort am wesentlichen, viele Familien haben zum Beispiel keine Möglichkeit, zu heizen.

Ukraine Krieg

Blutenden Herzens schauen wir auch in Richtung Ukraine.
Wir unterstützen hier den HWV, der dringend benötigtes klinisches Material bis in die Bedürftigen in der Ukraine bringt. Dazu kauften wir bei unserem medizinischen Großhändler eines der angebotenen Hilfspakete.

Guten Morgen Stefan Berns,
im Namen der HWV und ihren Partnern mit denen wir die Hilfspakete ins Leben rufen, möchten wir uns ganz herzlich bedanken.
Ihr Hilfspaket wurde bei unserem Kooperationspartner Ukrainische Kirchengemeinde St. Wolodymyr, Hannover abgegeben.
Der LKW der Kirchengemeinde fährt heute los zur ukrainischen Grenze. Von dort aus ist der aktuell schnellste Weg mit dem Zug nach Kiev oder Kharkiv zu den städtischen Krankenhäusern. Im Namen dieser und dem ukrainischen Zentrum für medizinische Notfallversorgung und Katastrophenmedizin des Gesundheitsministeriums bedanken wir uns nochmals vom ganzen Herzen.

https://www.hwv-med.de | Die Hilfspakete sind nur für Kunden sichtbar.

Da in unserer Region über private Organisation etliche flüchtende ukrainische Familien eine Übergangs- oder dauerhafte Bleibe finden konnten, ist die aufgebaute Struktur von Helfern auch für deren Versorgung mit Kleidung und Hygieneartikeln in Sammelstellen gesorgt. Schön das wir auch hier unterstützen können, indem wir in unserem direkten Umfeld Kleidung, Schuhe und Decken zusammentragen konnten.

Marion und Heike bei der Abgabe für Flüchtlinge der Ukraine in Losheim.

Empathie in Krisenzeiten

Empathie ist die höchste Form der menschlichen Intelligenz.

Darum lasst uns denjenigen Menschen, die durch Schicksalsschläge (Krankheit, Pandemie, Unfall, Naturkatastrophen oder sogar Krieg) in Krisensituationen geraten sind, mit Empathie begegnen. In Krisen erleben Familien, wie stark sie sind. Wer in so eine Situation geraten ist und sie durchleben muss, kann daran wachsen.  Aber sie verändern nachhaltig und wenn die erste Informationswelle abflacht, wird dennoch weiterhin Hilfe benötigt.
Dann braucht es nette Menschen, die empathisch und mit Liebe auf einen zukommen und ihre Hilfe anbieten. Denn das Hilfeannehmen ist wiederum auch ein Prozess, der gelernt werden muss und Zeit braucht.
Für alle nicht Betroffenen geht auch das Leben weiter. Jeder hat seine kleinen oder großen Anforderungen des Lebens zu meistern, worüber stark betroffene Familien schnell in Vergessenheit geraten.
Da gibt es Menschen, die einem begegnen und zu Freunden werden.  Bei allen eigenen Sorgen ist es zudem ein wunderbares Gefühl, in der Gemeinschaft Gutes zu tun, es befriedigt ungemein und erschafft neue Kraft in uns. Wir stärken unsere Resilienz. Das strahlen wir aus und es fällt Hilfesuchenden leichter, unsere Hilfsangebote anzunehmen.

Das Zuhören, Aufmerksamkeit- und Zeitspenden ist so wichtig. Es betrifft ebenso Menschen in der Pandemie, die in der Isolation depressiv werden oder vereinsamen. Aber auch die Menschen, die gelernt haben, mit ihrer Krise umzugehen, aber nur noch am Funktionieren sind. Oder diejenigen, die von der Medienflut eines nahen Krieges von einer riesigen Angstwand erdrückt werden (Erinnerungen an die 80er Jahre mit den Ängsten eines Atomkrieges erwachen wieder).

Wenn sich daraus Angst entwickelt, wird es manch einem schwer. Angst ist ein schlechter Begleiter. Darum lasst uns mit Liebe begegnen. Denn das einzige, was alle Wunden heilt, ist der liebevolle Umgang. Liebe ist das, was uns nährt. Schauen wir zuversichtlich in den nächsten Tag. Schauen nicht auf übermorgen und gestern…

Einander mit Offenheit zu begegnen ist so einfach. Jeder kann etwas geben. Ein lieber Freund sagt: „Geben ist schöner als nehmen“ und das ist es auch. Lasst uns einander geben, damit auch das Nehmen einfach wird und mit einem gutem Gefühl Dankbarkeit entstehen kann.

Und so machten wir uns auf zum Schleidener Tal, um die herzensgute Charly Truppe zu unterstützen und Spenden an Flutopfer zu verteilen. 

Schwierig ist es für uns schon allein durch die festen Zeiten der Intensivpflege, die eingehalten werden müssen. Und so fahren wir immer hinterher, haben aber mittlerweile liebgewonnene Familien, denen es egal ist, wann wir kommen. Und dann entsteht eine wunderbare Nähe, die noch mehr erlaubt. Einfach mal aktiv werden und selbst anpacken, organisieren und liefern.
Es bereitet uns große Freude, das Glück in den Augen der anderen zu sehen. Und jetzt, mit zumindest einer neuen Assistenzkraft an drei Wochentagen, haben wir die dringend erforderliche Entlastung im Haus, praktischer und emotionaler Natur. 

Aktuell sammle ich noch Hilfsgüter (medizinisches Equipment) für die Ukraine und verbringe es ans Lager Baustoffspenden Erftstadt. 

Gestern, nachdem wir eine Kühlgefriehrkombination in Dümpelfeld und diverse Blumentöpfe in Dernau abgegeben haben, konnte ich einen Zintling gegen Spende erwerben. 

Ein Ehrenplatz wird noch gesucht…

Heike

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